Das besondere Wohlgefühl: Ein Schwedenofen

schwedenofenSicherlich ist es heute so, dass niemand mehr darauf angewiesen ist, mit Holz zu heizen. In fast jeder Wohnung befindet sich eine Zentralheizung, die wesentlich schneller heizt und somit jeden Raum schneller erwärmt, als dies ein Holzofen könnte. Nicht auszudenken, wie die Leute früher im kalten Bett lagen und durch das kalte Haus laufen mussten, um den Holzofen in der Früh einzuschüren. Leider war davon auch das warme Wasser abhängig. Das bedeutete auch, dass man sich gar nicht erst mit einem heißen Tee oder Kaffee aufwärmen konnte. Nein, man wartete erst einmal eine Stunde ab, bis alles erwärmt war. Gott sei Dank nutzen wir heute – bis auf ein paar Ausnahmen – einen Holzofen zum reinen Genuss.

Diese Vorteile besitzt ein Schwedenofen

Romantische Personen träumen immer von einem eigenen Schwedenofen. Wer schon mal einen besaß, kennt auch deren Vorzüge: Ein Schwedenofen verströmt mit seinem knisternden Feuer eine besonders romantische Stimmung. Vor einem Ofen kann man es sich mit einem Gläschen Wein gemütlich machen. Sollte es draußen stürmen und schneien, so erhöht sich der Faktor der Romantik erheblich. Und natürlich wärmt ein Schwedenofen anders als eine Zentralheizung. In der Regel empfindet man die Wärme eines Holzofens als wesentlich angenehmer. In diesem Fall trocknet die Luft nicht so aus wie bei der regulären Heizung. Zudem ist es beim Holzofen nicht so wichtig, ab wann er wärmt – er wird ja nur zusätzlich betrieben.

Der Schwedenofen muss genehmigt werden

Natürlich dürfen Sie nicht losziehen, einen Ofen kaufen und installieren. Sie benötigen zuerst eine Erlaubnis vom ortsansässigen Schornsteinfeger. Schließlich müsste der Ofen an den Kamin angeschlossen werden und stellt eine Befeuerungsart dar. Erst wenn die Erlaubnis vom Schornsteinfeger vorliegt, kann man beim Vermieter anfragen, ob er das auch wünscht. Das Problem hierbei ist die Tatsache, dass der Ofen an den Kamin angeschlossen werden muss, dort ein Loch entsteht und der Kamin genutzt wird. Nachdem dieser nicht zur Mietsache zählt, benötigt man generell eine Erlaubnis.

Beim Eigenheim hingegen darf man dies selbst entscheiden – nachdem der Kaminkehrer da war.

Der Boden sollte feuerfest sein

Wer mit Holz heizt, spielt im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Feuer. In diesem Fall ist klar, dass ein kleiner Funke ausreicht, damit in der Nähe befindliche Gegenstände zum Brennen anfangen. Daher sollte der Schwedenofen niemals auf einem Holzboden stehen. Perfekt wären Fliesen oder gar Beton. Beides ist nicht entzündlich. Alternativ könnte man – falls ein Parkett vorhanden ist – eine kleine Blechplatte unterlegen.

Sie möchten das gesamte Wohnzimmer renovieren? Dann könnten Sie sich für Fliesen in Betonoptik entscheiden. Diese werden immer beliebter und bieten viele Vorteile – abgesehen von deren Einsatz im privaten und gewerblichen Bereich. Ebenso gelten diese als besonders frostsicher und werden daher gerne auf der Terrasse verlegt. Es lohnt sich daher immer, sich mit dem Thema Fliesen in Betonoptik zu befassen. Wir möchten an dieser Stelle nur verraten, dass sie langlebig sind und sich jeder Wohnungseinrichtung anpassen.